15 Jahre KinderKulturKarawane: DAS FEST

Zweieinhalb Monate waren fünf Gruppen aus Kenia, Palästina, Kolumbien, Südafrika und Tansania im Rahmen der 15. KinderKulturKarawane unterwegs. Zweieinhalb Monate lang wurde in ganz Europa getanzt, musiziert und gelacht was das Zeug hält. Alle Tourneen waren ein voller Erfolg!
Jetzt treffen die fünf Gruppen in Hamburg zu einer großen Abschlussshow aufeinander. Mit einem spektakulären Abendprogramm voller Akrobatik, Tanz und Schauspiel endet die Jubiläumskarawane am 31. Oktober im Bürgerhaus Wilhelmsburg.
Jeder der Lust hat Teil dieses großartigen Festes zu werden, ist herzlich eingeladen!


Wer, Wie, Was, Wann, Wo?
Ashtar Theatre (Palästina), Golden Youth Club (Südafrika), Kigamboni Community Centre (Tansania), Nafsi Acrobats (Kenia) und Kayeye (Kolumbien), sowie Ron Williams und einige Überraschungsgäste.
Im Bürgerhaus Wilhelmsburg, Mengestraße 20.
Beginn: 19.30
Eintritt: 12€/8€ ermäßigt

Wir freuen uns auf euch!

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Das ganze Land wird zu ihrem Spielplatz – die Nafsi Acrobats in Dänemark

Wer die Aufführungen der kenianischen Gruppe besucht, spürt es sofort. Es ist ein Gefühl der Leichtigkeit, wie aus alten Kindheitstagen. Mit ihrer “Playground Show”, einer bunten Mischung aus Akrobatik, Tanz und Spielen, schaffen es die Nafsi Acrobats Jung und Alt gleichermaßen zu begeistern.

Ein Land haben sie auf ihrer Reise mit der KinderKulturKarawane schon vollkommen in Beschlag genommen: Dänermark.
Ganze fünf Wochen waren die jungen Akrobaten in dem nördlichsten Teilnehmerland zu Gast, gaben zahlreiche Workshops und beeindruckende Aufführungen. Und auch neben der Bühne, teilten sie ihre Kultur mit den Dänen, schlossen Freundschaften und brachten viele Kinder zum Lachen.

Aus diesen fünf Wochen Dänemark erreichten uns viele Fotos, die wir gerne alle gezeigt hätten. Da wir damit allerdings das Internet sprengen würden, haben wir uns für eine kleine Auswahl von immer noch 36 Bildern entschieden.
Inzwischen ist die Gruppe wieder in Deutschland unterwegs, wo sie am 31. Oktober auch bei der Veranstaltung “15 Jahre KinderKulturKarawane: Das Fest” in Hamburg Wilhelmsburg auftreten. Wer nach Betrachtung der Gallerie die Lust verspürt, die Gruppe mal live und in Aktion zu beobachten, ist herzlich eingeladen!

 

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Afrika ist kunterbunt!

Die Gruppe des Golden Youth Club hat Spaß an der Nordsee

Gemeinsam tanzen, musizieren, malen und basteln: Dazu hatten mehr als 40 Kinder aus verschiedenen Ländern im Evangelischen Bildungshaus in Rastede Gelegenheit. Erstmals fand dort eine „Interkulturelle Kinderakademie“ mit Gästen aus Südafrika, dem GOLDEN YOUTH CLUB statt. „Wir wollen einen Ort schaffen, an dem Begegnungen auf selbstverständliche Weise möglich sind“, sagte Diplompädagoge Uwe Fischer von der Evangelischen Akademie in Oldenburg, der die Kinderakademie mit anderen Dozenten leitete. „Hier gibt es keine Grenzen im Kopf, wir gehen auf Augenhöhe aufeinander zu“, ergänzte Fischer.
Es sei wichtig, dass man sich gegenseitig achte und dass Unterschiede wahrgenommen und als Bereicherung gesehen werden.

Die Aufführungen des Golden Youth Club sind immer farbenfroh

Die Kinder, deren Wurzeln etwa im Irak, in Syrien, der Türkei oder Indonesien liegen, konnten am Wochenende an verschiedenen Workshops teilnehmen. Sie lernten afrikanische Tänze kennen, machten Musik auf afrikanischen Trommeln, griffen unter dem Motto „Afrika ist kunterbunt“ zu Farbe und Pinsel und lernten, wie aus leeren Plastikbehältern sinnvolle Gegenstände entstehen können. „Upcycling“ nennt sich dies. „Bei uns ist so etwas Kunst, in Afrika ist es jedoch überlebensnotwendig“, sagte Heike Scharf, Dozentin im Evangelischen Bildungshaus.
In kindgerechten Vorträgen erfuhren die Teilnehmer zudem viel über das Leben in Südafrika – vom Wohnen über die Sprache bis hin zur Tierwelt. Anschaulich konnten das die Gäste vom Golden Youth Club aus Südafrika vermitteln, die zurzeit durch Deutschland reisen. Sie bereicherten das Wochenende mit einer „unglaublichen Lebendigkeit“, so Heike Scharf.
Während des Workshops wurde fleißig gefilmt, sodass tatsächlich ein kleiner Videoclip entstanden ist, mit weiteren Stimmen und vielen Eindrücken von dieser erfolgreichen Kinderakademie.

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“Ich hätte ohne das Theater nicht überleben können”

Iman Aoun beim Theater-Workshop mit den Jugendlichen auf der Bürgerhaus-Bühne in Schwalbach i.Ts.. Die Palästinenserin ist Mitbegründerin und Leiterin des Ashtar-Theatre. Foto: Hans Nietner

Deutliche Wort eines jungen Menschen aus dem Gaza, der 2010 beim Projekt “Die Gaza Monologe” des Ashtar Theatre selbst einen Monolog verfasst hatte und nachher auch auf der Bühne stand. Er gehört zu den 22 Jugendlichen (von 33), die nach dem Projekt dabei geblieben sind und ein 3-jähriges Theatertraining durchlaufen haben, das sie Ende 2013 mit einem Diplom abschließen konnten.

Von diesen Jugendlichen spricht Iman Aoun, die Mitgründerin und künstlerische Leiterin des ASHTAR-Theatre (Ramallah, Palästina) in einem Interview, das am 22.10.14 im Deutschlandradio Kultur nach der Wiederholung des Hörspiels “Die Gaza Monologe” aus dem Jahr 2012 ausgestrahlt wurde. Es ist ein sehr interessantes Gespräch über die Arbeit des ASHTAR Theatre in Gaza nach dem 3. Gaza-Krieg. Insbesondere über die psychosoziale Arbeit mit den Jugendlichen dort, die jetzt wieder aufgegriffen worden ist.
Doch die Perspektive schätzt Iman Aoun realistisch ein: “Nach dem 3. Krieg im Gaza gibt es dort keine Hoffnung mehr auf ein menschenwürdiges Leben.” Aber hören Sie selbst das Interview (11:34 min.).

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Grenzen überwinden

Letztes Jahr war TEATRO TRONO im Rahmen der KinderKulturKarawane und von “Strengthen Creative Cooperation” längere Zeit in Dänemark. Zwei junge Filmemacherinnen von COMPA/Teatro Trono haben die Begegnung(en) in Dänemark gefilmt und dann in Bolivien mit Unterstützung der KollegInnen von SPOR MEDIA aus Dänemark ein wundervolles Video gedreht, das zeigt, wie junge Menschen aus unterschielichen Kulturen in kreativer Begegnung Grenzen überwinden können.
Der Film kann auch Mut machen, Gruppen der KinderKulturKarawane einzuladen, er nimmt ein bisschen die Angst vor einem “zu großen Wagnis”, beruhigt Eltern hier wie im Globalen Süden – und macht einfach Spaß!

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Golden Youth Club mit viel Temperament in Ostfriesland


Vergangene Woche waren die “Goldies” von Mittwoch bis Samstag zu Gast im ostfriesischen Aurich.
Dort gab es am Abend zunächst einen sehr herzlichen Empfang mit eigens für die Gruppe erstellen Bannern. Im Anschluss folgte ein kleiner Workshop, bei dem sich sofort eine südafrikanische Freude verbreitete, die Jung und Alt zum Singen und Tanzen verleitete und somit allen einen netten Abend bescherte.

 

Den Freitag verbrachte die Gruppe an dem Ulricianum-Gymnasium. Bei einem gemeinsamen Frühstück am Morgen lernten sich die Schüler der zwölften Klassen und die Südafrikaner näher kennen.
Gegen Mittag versammelten sich beide Gruppen zu einem Workshop in “African singing and dancing”, bei dem von den Schülern voller Stimmen- und vorallem Körpereinsatz gefragt war.

Am Abend gab es eine abschließende Show, gemeinsam mit einigen Sängern des, mit dem Golden Youth Club befreundeten, “Neue Töne”-Chors, die ein begeistertes Publikum zurückließ und den kulturellen Austausch wunderbar abrundete.

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Ich will weiterhin wachsen im Tanz.

Abigail Ailan aus Buenos Aires ist vor Ende September 20 Jahre alt geworden und geht noch zur Schule. In diesem Jahr hat sie einen Traum verwirklicht: sie konnte als Mitglied von BIG MAMA LABORATORIO im Rahmen der KinderKulturKarawane 2014 Deutschland, Österreich und Slowenien bereisen und ihr tänzerisches Können unter Beweis stellen.

Viktorio Schmidt, die ihr FSJ-Kultut bei der KinderKulturKarawane gemacht hat, hat alle Mitglieder der von “BML” interviewt, also auch Abigail. Für sie ist die KinderkulturKarawane “sehr besonders, weil wir ohne sie jetzt nicht in Europa wären. Wir werden für immer dankbar sein dafür, dass wir eingeladen und hergebracht wurden, um uns hier als Künstler auszudrücken. Sie ist sehr wichtig, weil es uns als Tänzer und als Personen wachsen lässt.” Das ganze Interview mit vielen Fotos findent man hier.

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KCC auf Tour – Ein Band der Freundschaft quer durch Europa

Seit fast zwei Monaten ist die tansanische Gruppe
aus dem Kigamboni Community Centre schon in Europa unterwegs. Im Rahmen der 15. KinderKulturKarawane reisten sie durch Deutschland, Solwenien und Italien und genießen momentan österreichische Alpenluft.
Egal wo sie hinkommen, überall begeistern   sie mit ihrer Show, einer turbulenten Mischung aus Tanz, Breakdance, Schauspiel und Akrobatik, und mit ihren Workshops.

In ihrer Heimat bedeutet das Kigamboni Community Centre für die Jugendlichen ein Zufluchtsort, an dem sie sich mit ihren Freunden treffen können. Das Gemeinschaftsgefühl das sie dort aufgebaut haben, vermitteln sie nun den Kindern in ganz Europa. Auf ihrer Reise haben die Jugendlichen der Gruppe schon viele Freundschaften geschlossen, die sich wie ein Band durch Europa ziehen.

Auch in der Hansestadt Hamburg schaute die tansanische Gruppe schon zwei mal vorbei, was mir die Gelegenheit gab, die Jugendlichen besser kennenzulernen und ja – auch Freundschaften zu schließen.
Die Jungs bezeichneten mich anderen gegenüber freundschaftlich als “Mädchen für Alles”, da ich sowohl Taxifahrerin, Dollmetscherin, Gastschwester und somit auch Köchin für die Gruppe war. Dass ich eigentlich als FSJ’lerin nur ihre Workshops dokumentieren wollte, war schnell vergessen und so wurde ich ein Teil des Teams.
Dennoch (oder vielleicht deshalb?) habe ich in den vier Wochen, die ich mit der Gruppe verbracht habe, so viele Eindrücke gesammelt, dass ich daraus tatsächlich drei Beiträge verfassen konnte.

Wer Interesse hat, mehr über das Projekt, die Gruppe und den zwei-wöchigen Workshop an der Gretel-Bergmann-Schule in Allermöhe zu erfahren, kann an dieser Stelle gerne diese Dokumentation anklicken.

Wer Lust hat kleine Geschichten, wie den Geburtstag des einzigen Mädchens der Gruppe oder meine chaotischen Erfahrungen als Gastschwester zu lesen, ein kurzes Video zu sehen oder ein bisschen Swahili zu lernen, darf sich gerne mein tansanisches Denkarium (ein Ort um Erinnerungen festzuhalten) ansehen.

Und, last but not least, wer Juma noch nicht kennt, sollte sich unbedingt mein Gespräch mit dem 17-Jährigen Akrobaten durchlesen, in dem er mir seine ganz eigene Geschichte zur KinderKulturKarawane erzählt.

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“Our rights” – Ein Theaterspektakel am Hochrad-Gymnasium

Die Schluss-Szene von “Our Rights” zeigt mit welcher Begeisterung (und Erleichterung…) die mehr als 60 SchauspielerInnen und MusikerInnen das Finale ihrer deutsch-südafrikanischen Produktionsarbeit feiern.

Zwei Wochen hatten die Klassen 5d und 8d des Hamburger Hochrad-Gymnasiums mit THE GOLDEN YOUTH CLUB gearbeitet, um ein Stück auf die Bühne zu bringen (“Our Rights”) das Johannah Mahlungu Anfang des Jahres geschrieben hatte. Die SchülerInnen der Klasse 8d hatten das Stück eifrig redigiert. Die Rollen waren schon verteilt, als die “Goldies” (so heißen die jungen KünstlerInnen aus Winterveldt in Südafrika am Hochrad) mit der Inszenierung begannen. Während Johannah sich mehr um das Theaterstück selbst kümmerte, hat Thulani die Aufgabe, Musik und Tanz “bühnenreif” zu machen. Dabei wurden beide intensiv von Virginia Brunnert und Jakob Hörtreiter, den beiden verantwortlichen LehrerInnen des Gymnasiums, unterstützt.

“Our Rights” ist bereits das 3. Projekt, dass am Hochrad-Gymnasium mit dem GOLDEN YOUTH CLUB stattgefunden hat. Es spielt in einer Siedlung , die unter Missmanagement und Korruption der kommunalen Verwaltung sehr zu leiden hat.
Das Stück beginnt mit dem Brand einer Hütte, aus der zwei kleinere Jungen von ihrem älteren Bruder, der im Morgengrauen von der Arbeit kommt, gerettet werden können. Die Bewohner sind empört und suchen den Schuldigen für diese unhaltbaren Zustände in gewählten Councillor Teddy. Er soll Gelder für den weiteren Ausbau der Siedlung in die eigene Tasche gewirtschaftet haben.

Der Protest eskaliert, als kurze Zeit später ein Junge durch illegal verlegte Stromkabel stirbt. Illegal werden die Stromleitungen “angezapft”, wenn die Verwaltung nicht mit der Stromversorgung der Haushalte voran kommt. Der Councillor bekommt die gerechte Strafe und die Bürger haben ihre Rechte durchgesetzt.

Neben den AkteurInnen auf der Bühne waren viele Eltern einbezogen, die die “Goldies” bei sich untergebracht hatten. Judith Gloe sorgte für das Bühnenbild, die Technik-AG unter Leitung von Olaf Blum für den reibungslosen Ablauf und “GOLDIES Film AG” hat das Projekt per Video und Foto dokumentiert.

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KinderKulturKarawane – DER KALENDER

Ja, jetzt hat auch die KinderKulturKarawane einen Kalender. DIN A 3 ist er groß, hat natürlich 12 Monatsblätter mit jeweils einem tollen Foto aus 15 Jahren KKK. Dazu noch zwei Seiten, auf den denen die Projekte, die auf den Fotos gezeigt werden, vorgestellt werden.
Der Kalender ist als Projektarbeit im Rahmen des FSJ-Kultur entstanden. Viktoria Schmid hat bis Ende August dieses FSJ abgeleistet und viel Arbeit in die Entwicklung gesteckt. Der Kalender ist nicht nur sehr schön, sondern er kann auch die KinderKulturKarawane auch finanziell unterstützen – wenn sich viele finden, die ihn kaufen.

Selbst einen KKK-Kalender aufhängen oder ihn verschenken, z.b. zu Weihnachten, ermöglicht uns – wenn die Auflage (1.000 Stück) verkauft wird – für einen Gruppe im kommenden Jahr z.B. die Flüge zu finanzieren.
Der Kalender kostet 10,00 Euro und kann bei uns bestellt werden. Es kommen dann noch € 5,00 als Versandkosten hinzu. Wir liefern gegen Rechnung.
Oder man erwirbt den Kalender bei unserem DAS FEST am 31.10.2014. Oder man holt ihn (sofern man in Hamburg ist) bei uns im Büro ab. Oder man organisiert Sammelbestellungen und reduziert dadurch das Porto deutlich.

Bestellungen einfach an info@kinderkulturkarawane.de  senden. Adresse angeben und die Anzahl der gewünschten Kalender. 2 Tage später ist DER KALENDER da – versprochen!

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