TEATRO TRONO zeigt “Arriba El Alto”

gruppe_660x440pxMit einer “Creacion Collectiva”, einem gemeinsam entwickelten Theaterstück, kommt “Teatro Trono” in diesem Jahr zur KinderKulturKarawane nach Europa. In “Arriba El Alto” geht es um die Stadt und ihre Bewohner – auf 4.000m Höhe, umringt von hohen Bergen. Wir befinden uns in Ende des 20. Jahrhunderts, eine Zeit in der El Alto immer stärker wächst. Menschen aus den Minen und Menschen aus den ländlichen Regionen zieht es voller Träume auf ein besseres Leben in die Stadt. Unter ihnen Angel und Victoria, die noch Kinder sind.

senorita_600x513pxWährend Victoria als “Chola” mit ihrem traditionellen Denken am alltäglichen Rassismus in El Alto zu scheitern droht, geht Angel – wie jeder “ordentliche junge Mann” zum Militär.

Bevor es zum dramatischen Showdown auf den Barrikaden kommt, treten auch noch andere Bewohner der Stadt auf: ein Maurer, ein Busfahrer, Bürger, die “Volks-Justiz ausüben – und viele Kinder.

Eine ausführliche Beschreibung gibt es hier.

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Arena y Esteras in Wilhelmsburg

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Gegenseitgie Vorführungen standen zu Beginn auf dem Programm

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(M)eine Woche mit “Arena y Esteras” in Hamburg

IMG_2084Im Rahmen meines Praktikums bei der KinderKulturKarawane durfte ich fünf Tage die Künstlergruppe “Arena y Esteras” begleiten.

Die Profilklasse ZEBRA der Stadtteilschule Wilhelmsburg hatte das Projekt in Villa El Salvador (Peru) im letzten Jahr besucht und dort gemeinsame Workshops und Aufführungen gemacht. Der Besuch der PeruanerInnen in Wilhelmsburg passte in eine Projektwoche jungen WilehlmsburgerInnen. Zuerst haben alle 2 Tage zusammen im Naturfreundehaus in Maschen gewohnt haben, um sich wieder besser kennenzulernen.

IMG_2087Am ersten Tag habe ich mit  dem Tourbegleiter Yogi die SchülerInnen der Stadtteilschule Wilhelmsburg abgeholt und sie nach Maschen gebracht. Dort trafen die SchülerInnen auf “Arena y Esteras” und haben einige aus der Gruppe sofort wiedererkannt, da sie ja letztes Jahr die Gruppe in Peru besucht hatten. Ich fand es total interessant zu sehen, wie sich die SchülerInnen mit der Künstlergruppe verständigen würden. Die KünstlerInnen sprechen nur Spanisch und ganz wenig Englisch. Doch das hat vielen keine Angst gemacht, im Gegenteil, die SchülerInnen sind auf die PeruanerInnen zugegangen und haben sich ausgetauscht.

IMG_2102Die PeruanerInnen haben mit allen KünstlerInnen vom Zirkus Willibald zusammen Übungen gemacht und sich gegenseitig etwas beigebracht. Es war spannend zu sehen, wie sie sich mit Händen und Füßen verständigt und gemeinsam mit den Wilhelmsburger Kids Akrobatik trainiert haben.

Interessant war auch, dass die Peruaner gemeinsam mit den Schülern sich den Küchendienst aufgeteilt haben und zusammen das Mittagessen vorbereiteten. An einem Tag gab es Pizza. Beide Gruppen hatten ganz andere Vorstellungen von der Dekoration, IMG_1317die PeruanerInnen mochten es mit sehr viel Gemüse und Salami drauf. Die Schüler aber mochten ihre Pizza mit etwas weniger Salami oder gar nicht, dafür aber mit mehr Gemüse und Käse. Beide Pizzen waren am Ende sehr lecker.

Die StadtteilschülerInnen haben am 4. Tag der Begegnung ein Stadtteildinner auf dem Stübenplatz in Wilhelmsburg veranstaltet, wo sie ein selbst gekochtes peruanisches Drei-Gänge-Menü serviert haben. In den Pausen zwischen den “Gängen” hat “Arena y Esteras” IMG_1291eine kleine Vorstellungen gegeben.

Natürlich wurde der Künstlergruppe auch einiges von Hamburg gezeigt und zusammen mit den Schülern wurden Ausflüge gemacht. An einem Tag waren wir auf dem “Michel” mit ihnen und haben die Aussicht von oben genossen. Die Kirche selbst wurde uns anschließend auch gezeigt.
Zwischendurch hatten die Peruaner auch mal “Freizeit” und haben sie in der Innenstadt verbracht oder sie haben für ihr Stück „Leyendas y Malabras“ geprobt.

IMG_2228Am letzten Tag der Projektwoche haben Arena y Esteras ihr Stück im Bürgerhaus in Wilhelmsburg aufgeführt, was wirklich sehr gut bei dem Publikum ankam. Die Künstlergruppe hat ein Stück ohne Worte aufgeführt. Trotzdem war die Geschichte gut zu verstehen. Ich fand es total toll, wie die Gruppe das Publikum mit in ihr Stück einbezogen hat.
Ich fand meine Woche mit “Arena y Esteras” sehr schön und aufregend. Auch wenn ich kein Spanisch spreche, haben wir uns trotzdem sehr gut verstanden und hatten viel Spaß miteinander.

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Sosolya motiviert ALLE zum Tanzen und Trommeln

10468445_895536030518721_2315485952818826397_nDie jungen MusikerInnen und TänzerInnen der “Sosolya Undugu Dance Academy” motivieren ALLE aktiv beim Tanzen und beim Trommeln mitzumachen.

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Globale und nachhaltige Entwicklung ist auch Thema für Mathematik oder Sport

Kultusministerkonferenz und BMZ stellen aktualisierten Orientierungsrahmen für den Unterricht vor

11-06-2015_11-21-07Die Schule soll Kinder und Jugendliche künftig besser auf die Globalisierung und Fragen der nachhaltigen Entwicklung vorbereiten. Darauf hat sich die Kultusministerkonferenz am Donnerstag in Berlin mit der Bundesregierung verständigt. Ein neuer “Orientierungsrahmen für den Lernbereich Globale Entwicklung” kann als Grundlage für die Entwicklung von Lehrplänen, die Lehrerbildung und die Arbeit in den Schulen genutzt werden. Er wird als “richtungweisende Grundlage zur Vermittlung globaler und nachhaltiger Entwicklungsthemen in den Schulen und in der Lehrerbildung”.

KMK-Präsidentin Kurth betonte: “Die globalen Herausforderungen haben nichts von ihrer Aktualität verloren. Im Gegenteil, zunehmende Kriegsgefahren, der voranschreitende Klimawandel oder Finanzmarktkrisen, verbunden mit der fortschreitenden globalen Vernetzung, machen es umso dringender, dass Schülerinnen und Schüler die Kompetenzen erwerben, die sie benötigen, um in der globalisierten Welt zu bestehen. Zentrale Bedeutung hat in dem Zusammenhang der Zukunftsgestaltung das Leitbild der nachhaltigen Entwicklung.”

BMZ-Staatssekretär Thomas Silberhorn und die Präsidentin der KultusministerkonferenzBrunhild Kurth

BMZ-Staatssekretär Thomas Silberhorn und die Präsidentin der KultusministerkonferenzBrunhild Kurth

Staatssekretär Silberhorn (BMZ) führte aus: “Im September diesen Jahres werden die Vereinten Nationen neue Ziele für nachhaltige Entwicklung verabschieden. Wir sind alle in der Pflicht, die Beschlüsse von New York dann mit Leben zu füllen – auch in Politik, Schule und Ausbildung. Wir wollen nachhaltige Entwicklung im gelebten Alltag jedes Einzelnen verankern. Mit dem Orientierungsrahmen leisten wir einen Schritt dazu, und zwar für die wichtigste Zielgruppe, die jungen Menschen.”

Die Neufassung des Orientierungsrahmens gibt konkrete Empfehlungen für die Einbeziehung von Themen nachhaltiger und globaler Entwicklung in die Lehrpläne beinahe aller Unterrichtsfächer der Sekundarstufe I, der Grundschule und beispielhaft auch der beruflichen Bildung (Naturwissenschaften, Fremdsprachen, Mathematik, Deutsch, Kunst, Musik, Sport, Politik, Wirtschaft, Religion, Ethik, Geographie).

kkk_orientierungEr zeigt, was Schülerinnen und Schüler bei der Behandlung dieser Themen im Unterricht lernen können. Der Orientierungsrahmen zielt dabei auf die Befähigung des Einzelnen, eigenständig und eigenverantwortlich die individuellen und gesellschaftlichen Herausforderungen der Zukunft mitzugestalten. Dazu wird beispielhaft dargestellt, wie die komplexen Fragen globaler nachhaltiger Entwicklung im Fachunterricht bearbeitet werden können.

Schulen bietet der Orientierungsrahmen eine Richtschnur bei der Entwicklung von Schulprofilen, der Gestaltung von Ganztagsprogrammen, der Qualitätssicherung und der Beteiligung schulexterner Kompetenz aus dem staatlichen und nichtstaatlichen Bereich. Die KinderKulturKarawane wird in diesem Zusammenhang im Orientierungsrahmen auf Seite 430 vorgestellt.

Der neue Orientierungsrahmen steht hier als PDF-Datei zum Download bereit.

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KinderKulturKarawane – DAS POSTKARTENSET

d1032714Die KinderKulturKarawane verbindet verschiedene Länder, Kulturen, Generationen und Menschen. Davon haben wir uns für unser neustes KinderKulturKarawane-Produkt insprieren lassen. Denn in Zeiten von Tastatur und Handydisplay ist das Schreiben von Postkarten für uns eine ganz besondere Art sich mit anderen Menschen zu verbinden.
Und wann hat man heutzutage neben all den Rechnungen mal was wirklich Persönliches im Briefkasten?!
Deshalb gibt es jetzt für alle KinderKulturKarawane-Freunde und Liebhaber der handgeschriebenen Worte das Postkartenset. Und nicht nur für diese. Denn man kann mit den Postkarten auch eine tolle Fotogalerie gestalten.

Das Postkartenset wurde umweltfreundlich produziert und besteht ausschließlich aus hochwertigem Recyclingpapier. In dem schönen Karton mit typischer KinderKulturKarawane-Banderole finden sich ein 16-teiliges Postkartenset mit den inspririerenden Motiven aus 16 Jahren KinderKulturKarawane sowie ein Beiheft mit zahlreichen Zusatzinformationen zu den abgebildeten Gruppen.

Durch den Kauf des Postkartensets habt ihr nicht nur eine tolle Erinnerung an unsere Gruppen und die Gelegenheit euren Mitmenschen durch eine Postkarte eine kleine Freude zu machen, sondern unterstützt gleichzeitig die KinderKulturKarawane.
Denn alle Einnahmen aus dem Verkauf des Postkartensets gehen zu 100% in die Finanzierung unseres Projektes, wo wir auch für dieses Jahr noch dringend finanzielle Hilfe benötigen.

Das Postkartenset kostet 7,50 € und kann in unserem Büro in Hamburg-Altona, bei einer der Veranstaltungen unserer Gruppen oder per Post (zzgl. 2,50 € für Versand) erworben werden. Bestellungen hierfür schickt bitte an info@kinderkulturkarawane.de. Oder per Fax an 0049 40 3902564. Es geht auch telefonisch unter 0049 40 399 000 60. Oder eben mit der guten alten Post – wenn die nicht streikt: Büro für Kultur- und Medienprojekte gGmbH, Postfach 500161, 22701 Hamburg. Einer Bestellung dieser Art kann man auch den Gesamtpreis  ( € 10,00 ) gleich beilegen – als Schein(e).

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Arena y Esteras verzaubern das Stadttheater Wilhelmshaven

11417813_946667488698412_6183158540015630732_oEin Hauch von Magie liegt in der Luft, wenn Arena y Esteras auf der Bühne spielen.
Mit viel Feingefühl und einer beeindruckenden Leichtigkeit vermitteln sie ihrem Publikum die Geschichte einer anderen Zeit, einer anderen Kultur und einer anderen Ebene.
Gleichzeitig ist ihr Stück “Leyendas y Malabares” durch simple Gesten und ausdrucksstarke Mimik greifbar und verständlich. Denn die peruanische Gruppe sucht während ihrer Aufführungen immer wieder Kontakt zum Publikum und bringt jeden Zuschauer durch die bunte Mischung aus Theater, Zirkus und Tanz zum Lächeln.

Während Arena y Esteras die nächsten zwei Tage auf dem Kirchentag in Stuttgart anzutreffen sind, waren sie die vergangenen drei Tage zu Besuch in Wilhelmshaven. Dort haben sie, neben einem weiteren Auftritt und einem Workshop, im Stadttheater gespielt. Auf so einer großen Bühne vor einem ebenso großen Publikum spielen zu dürfen, ist für die jungen KünstlerInnen der Gruppe eine besondere Ehre.

Die tollen Fotos, die während dieser Veranstaltung entstanden sind, wollen wir euch natürlich nicht verwähren, also klickt euch doch mal durch die untenstehende Gallerie und lasst euch inspririeren.

Informationen zu kommenden Aufführungen und Workshops gibt es auf dem Tourplan von Arena y Esteras.

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Das “gute Leben” auf der Bühne

Szenenfoto aus "Vivir bien"

Szenenfoto aus “Vivir bien”

Theatergruppe “Voces en Pie” aus Bolivien vom 15.05.-07.06.2015 zu Gast in Deutschland

Die Theatergruppe Voces en Pie des Kinder- und Jugendzentrums Chasqui aus El Alto, Bolivien, lädt dazu ein, sich mit dem Thema “Vivir Bien” (dt.: gutes Leben) zu beschäftigen. Die Philosophie des “Vivir Bien” basiert auf den Werten der andinen Kosmovision und beschreibt das Zusammenleben in der Gemeinschaft und den Umgang mit der Natur.

Was bedeutet Vivir Bien für junge Leute, die einer Großstadt leben, die von starker Umweltverschmutzung, Individualisierung und einem großen Konsumangebot geprägt ist? Das Stück zeigt die Auseinandersetzung der jungen Schauspieler/-innen mit den Werten des “Vivir Bien” und deren Integration in den eigenen Alltag. Die jungen Künstler/-innen reflektieren Handlungsmöglichkeiten, die es ihnen erlauben, ihre eigene Lebensrealität durch die Einbeziehung von Werten wie Empathie, Gegenseitigkeit, Kollektivität und Respekt gegenüber der Natur zu verändern.

vivirbienDie Theatergruppe Voces en Pie hat sich 2012 aus Jugendlichen formiert, die seit mehr als acht Jahren die Angebote des Zentrums für Kultur und Kommunikation Chasqui in El Alto nutzen. Das Zentrum Chasqui arbeitet seit 2008 mit “EIRENE – Internationaler Christlicher Friedensdienst e.V.” zusammen.

Termine für Theateraufführungen:
Aachen, 19.05.
Ort: Eine Welt Forum Aachen, An der Schanz 1 (direkt am Bahnhof Schanz), Beginn: 19:30 Uhr
Bonn, 20.05.
Ort: Bonner Altamerika Sammlung (BASA), Oxford Str. 15, Beginn: 20 Uhr
Freiburg, 27.05.
Ort: Mensabar, Rempartstrasse 18, Beginn: 19:30 Uhr
Bayreuth, 28.05.
Ort: Alte Schokofabrik, Gaußtraße 6, Beginn: 20 Uhr
Berlin, 02.06.
Theateraufführung mit anschließendem Workshop. Ort: TheaterSpielRaum, Bethanien-Südflügel, Mariannenplatz 2b, Beginn: 19.30 Uhr
Berlin, 03.06.
Theateraufführung mit anschließendem Workshop (in Zusammenarbeit mit dem Master Studiengang in Childhood Studies and Children’s Rights der FU Berlin). Ort: Silberlaube, Raum L113 im Seminarzentrum gegenüber der Mensa, Otto-Von-Simson Strasse 26, Beginn: 18 Uhr
Neuwied, 05.06.
Theateraufführung mit anschließendem Workshop. Ort: Gemeindezentrum der Evangelischen Mennonitengemeinde Neuwied, Pommernstraße 9, Beginn: 10:00 Uhr

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Die KinderKulturKarawane geht neue Wege

Die Ausdrücke “Neue Wege gehen”, “Etwas wagen” und “Etwas bewegen” beschreiben für mich eine Herausforderung. Wer garantiert mir, dass sich der Aufwand lohnt und ich nicht in die falsche Richtung laufe?
In meinem FSJ-Kultur bekomme ich nun die Möglichkeit, eben diesen einen Schritt zu machen – indem ich eine Crowdfunding-Kampagne die KinderKulturKarawane durchführe.

Crowdfunding ist ein relativ neues Prinzip, welches Projekten, Start-Ups und Unternehmen eine einmalige Chance gibt, ihre Ideen in die Realität umsetzen. Das Besondere dabei ist, dass eine Vielzahl an Menschen – die Crowd – ein Projekt finanziell unterstützt und somit mit ermöglicht. Als Gegenleistung erhalten die Unterstützer ein”Dankeschön”, in unserem Fall unter anderem das Postkartenset, von dem Projektstarter. Sollte die vom Initiator angegebene Mindestsumme für die Realisierung nicht erreicht werden, erhalten alle Unterstützer ihr Geld zurück. Crowdfunding ist sehr vielfältig und besitzt – mit der richtigen Crowd – ein großes Potential.

d1032714In den vergangenen 16 Jahren KinderKulturKarawane gab es zahlreiche unvergessliche Momente mit unseren Projekten und wir freuen uns auch in diesem Jahr auf viele weitere lachende Gesichter.
Allerdings wird die Fördersituation für so ein komplexes Projekt wie die KinderKulturKarawane von Jahr zu Jahr schwieriger. Deshalb habe ich aus den schönsten Fotos aus der Zusammenarbeit mit den Gruppen ein liebevolles Postkartenset gestaltet, das wir nun mit eurer Hilfe per Crowdfunding produzieren möchten. – Als nostalgische Erinnerung, als beeindruckender Blickfang und vor allem als Mittel um die Zukunft der KinderKulturKarawane zu sichern.

Lasst euch von unserem kurzen Trailer inspirieren, besucht unser Crowdfunding-Profil unter https://www.nordstarter.org/powerofculture und werdet Teil dieser Bewegung.
Wir freuen uns über jede Spende, die uns unserem Ziel ein Stückchen näher bringt.

NUR GEMEINSAM KÖNNEN WIR DAS SCHAFFEN. WIR BRAUCHEN EUCH!

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Sag Nein zu Ausländerhass!

SayNoToXenophobia-3.jpg1_-640x431M.U.K.A.-Project aus Johannesburg ist Teil der Bewegung #SayNoToXenophobia, die seit Wochen gegen die erneuten rassistischen Übergriffe in Südafrika kämpft. Schon vor zwei Jahren gab 2012 gab es schlimme rassistische Aisschreitungen in Südafrika, die sich vor allem gegen Menschen aus den Nachbarländern Simbabwe und Mosambique richteten. Damals entwickelte M.U.K.A.-Projekt das Stück “Noch nicht frei!” dazu, mit dem sie bei der KinderKulturKarawane dabei war.

xenophobiaSeit März diesen Jahres gibt es erneut sehr massive rassistische Unruhen, die sich diesmal vor allem gegen Menschen aus Nigeria und Malawi richten. In Durban hatten die Ausschreitungen begonnen, später dann auf Johannesburg übergegriffen.
Die Bewegung #SayNoToXenophobia, der sich auch viele KünstlerInnen in Südafrika angeschlossen haben, versucht mit ihren Mitteln gegen diese bedrohliche Form von Ausländerhass vorzugehen. Aber zunächst hat die Regierung das Problem ignoriert, es wurde sogar berichtet dass Polisten bei Angriffen auf Ausländer dabeigestanden haben, ohne einzugreifen.

Seit dem Wochenende ist es nun ruhiger geworden, berichtet Brian Phakathi, Sekretär von M.U.K.A. – Project. Vor allem deshalb, weil in Johannesburg und insbesondere in Hillbrow das südafrikanische Militär strake Präsenz zeigt und damit Macht demonstriert.

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