MAITI NEPAL: Mädchen können alles werden.

Das Ensemble (v.l.n.r.) oben: Sushmita, Sushila. Sunita. Alina, Sita, Dilmaya, Balika unten: Alisha, Jay, Pramila

Das Ensemble (v.l.n.r.) oben: Sushmita, Sushila. Sunita. Alina, Sita, Dilmaya, Balika unten: Alisha, Jay, Pramila

Maiti Nepal war schon 2003 und 2005 bei der KinderKulturKarawane dabei. In diesem wird die Gruppe ein begeisterndes Tanzprogramm in Deutschland, Österreich und der Schweiz präsentieren. Unsere Kollegin, Corinne Wagener von “Chance Swiss”, hat die Gruppe im Februar besucht und war begeistert von der Ausstrahlung der jungen Tänzerinnen und der künstlerischen Qualität des Programms, das die Gruppe in Europa präsentieren wird.

Das Programm besteht aus verschiedenen traditionellen Tänzen, zwei Bollywood-Choreographien und dem Tanzstück “Naari”. NAARI ist das nepalesische Wort für “Frau” und das Stück veranschaulicht die Herausforderungen, die die nepalesischen Mädchen und Frauen in ihrem Land zu meistern haben.  Aufgrund der Unterdrückung der Mädchen und Frauen innerhalb der Gesellschaft, ist es für sie schwierig, ein unabhängiges, selbstbestimmtes Leben zu führen. Schwierig, aber nicht unmöglich!
“Naari” zeigt, dass die nepalesischen Mädchen und Frauen mit der richtigen Unterstützung, ihre Wünsche und Träume aus eigener Kraft erfüllen können.
Diese mutmachende Botschaft repräsentiert die Arbeit von Maiti Nepal und verdeutlicht dem Zuschauer, dass bei Maiti Nepal die Hoffnung nie aufgegeben wird.
Begleitet werden alle Tänze durch traditionelle Musik aus Nepal.

Mehr Informationen zu den einzelnen Tänzerinnen findet man auf unserer Website.

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Bildung für alle? Oder nur für die Hälfte?

education_for_allGlobales Aktionsprogramm “Bildung für alle” endet nach 15 Jahren

Nur ein Drittel der Weltgemeinschaft hat die sechs Bildungsziele erreicht, zu denen sie sich im Jahr 2000 selbst verpflichtet hat. Lediglich in der Hälfte der Länder erhalten alle Kinder eine Grundschulbildung. Eine ernüchternde Bilanz der UNESCO zum Schluss des vor 15 Jahren beschlossenen Aktionsprogramms.

Der aktuellen UNESCO-Weltbildungsbericht hervor, der am 9. April in Paris, Neu Delhi und New York vorgestellt wurde, zieht die Bilanz des weltweiten UN-Aktionsprogramms “Bildung für alle”, in dem vor 15 Jahren verbindliche Ziele für das Jahr 2015 festgeschrieben wurden: Ausbau der frühkindlichen Bildung, Grundschulbildung für alle Kinder, Absicherung der Lernbedürfnisse Jugendlicher, die Reduzierung der Analphabetenrate unter Erwachsenen um die Hälfte, die Überwindung von Geschlechterdisparitäten und die Verbesserung der Bildungsqualität.

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Children from Loyo Primary School, Kenya. Credit: Karel Prinsloo/ ARETE/ EFAReport

In nur 52 Prozent der Länder werde das Ziel der universellen Grundschulbildung erreicht, so der Bericht. Dies bedeute, dass immer noch 100 Millionen Kinder weltweit die Grundschule nicht abschließen. Da man sich zu wenig um Kinder in schwierigen Lebensumständen kümmere, sei die Wahrscheinlichkeit, die Grundschule abzuschließen, unter den Ärmsten global fünfmal geringer als unter den Reichsten. Ein Drittel aller Kinder, die weltweit nicht zur Schule gehen, lebt in konfliktreichen Regionen.

Nur einem Viertel der Länder ist es gelungen, in den 15 Jahren des Aktionsprogramms die Analphabetenrate unter Erwachsenen um 50 Prozent zu senken. Zwar fiel die Analphabetenrate unter Erwachsenen in diesem Zeitraum von 18 Prozent auf 14 Prozent. Dieser Fortschritt sei aber fast vollständig darauf zurückzuführen, dass besser gebildete junge Menschen das Erwachsenenalter erreichten. Nach wie vor sind fast zwei Drittel der Analphabeten Frauen. So kann in Subsahara-Afrika jede zweite Frau nicht lesen und schreiben.

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Viet nam school children. Credit: Tuan Nguyen/ EFAReport

Die fehlende Finanzierung bleibt das größte Hindernis, um die grundlegenden Bildungsziele zu erreichen. Die internationale Gemeinschaft müsse gemeinsam mit den Regierungen Möglichkeiten finden, die jährliche Finanzlücke von 22 Milliarden US-Dollar zu schließen, so der Weltbildungsbericht.
Die Autoren fordern, dass die zurzeit verhandelte UN-Agenda für nachhaltige Entwicklung die Erkenntnisse des Berichts berücksichtigt. Zukünftige Bildungsziele müssten spezifisch, relevant und realistisch sein und einen Schwerpunkt auf Bildung für benachteiligte Gruppen legen.

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KinderKulturKarawane als “artistic seed”

Zusammenarbeit mit dem Programm “KlimaKunstSchule” der AktionBildungscent e.V.

KKS-Logo-Entwuerfe_Gruen-RZ-ENDFASSUNGSeit Mitte März arbeitet die KinderKulturKarawane mit ihrer Kampagne “creACTiv für Klimagerechtigkeit” zusammen mit der KlimaKunstSchule, einem Programm der “AktionBildungscent e.V.”. Wir sehen dies als “logische Konsequenz”, da sich beide Projekt wunderbar ergänzen und sicherlich vielfältige “Synergieeffekte” schaffen werden.

“Wer einmal angefangen hat, sich mit dem Thema Klimawandel zu beschäftigen, wer Fakten zusammengetragen und Zusammenhänge verstanden hat, der wird sich bald die Fragen stellen: Was tun?”, liest man in der Projektbeschreibung der AktionBildungscent e.V.

WELTERBSCHAFT M.U.K.A. - Project; Johannesburg; Südafrika  im Programm der KlimaKunstSchule

WELTERBSCHAFT
M.U.K.A. – Project
Johannesburg;
Südafrika

Das Progamm KlimaKunstSchule der “Aktion Bildungscent e.V. gibt darauf keine simple Antwort. “Auch weil die Hoffnung besteht, dass darauf noch nicht alle Antworten gefunden wurden.” Stattdessen sollen Begegnungen mit Kunstschaffenden, die selbst experimentieren und forschen – und ab dem Herbst 2015 auch mit Gruppen der KinderKulturKarawane – ermöglicht werden. “Manche provozieren, manche suchen den Dialog. Einige sammeln und verwerten, andere hinterlassen Spuren. Nur eins ist allen gemeinsam: mit fertigen Antworten arbeiten sie nicht.”

KLIMAGAUKLER Teatro Trono El Alto, Bolivien

KLIMAGAUKLER
Teatro Trono
El Alto, Bolivien

Bei der KlimaKunstSchule heißt dieses Format ‘artistic seed’. Weil diese Begegnung ein Anfang sein kann, aus dem etwas erwächst. Eine Schülergruppe, die überlegt, was sie tun kann, wird durch den Tag mit einer Künstlerin, einem Künstler oder einer Gruppe der KKK vielleicht zu einer Idee inspiriert. Einem Gedankenblitz, für den sie in der Schule Zeit und von BildungsCent Geld bekommen, um ihn weiterzuentwickeln und zu einem Vorhaben zu machen, das ihnen wichtig ist.

Praktisch sieht die Zusammenarbeit so aus, dass Schulen, die eine der beiden Gruppen, Teatro Trono oder M.U.K.A. – Projekt für eine Aufführung einladen, einen Workshop mit der Gruppe und eventuelle Folgeaktivitäten von der AktionBildungscent e.V. finanziert bekommen. Genaueres dazu auf der Website des Programms.

bc_logo_mit_kopfKlimaKunstSchule wird gefördert vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages

 

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“Leyendas y Malabares” – Die Legende in Fotos

Arena y Esteras wird in diesem Frühjahr mit der Produktion “Leyendas y Malabres” an der KinderKulturKarawane teilnehmen. In dem Stück erzählen die Kinder und Jugendlichen vom Mythos des inkaischen Schöpfergottes Wiracocha und der Entstehung der Inseln “Pachacámac”, die knapp zwei Kilometer von Lima entfernt im Pazifischen Ozean zu finden sind.
Dieses Stück hat für das junge Ensemble von Arena y Esteras eine besondere Bedeutung, da die lokale und regionale Identität in Villa El Salvador eine immer größer werdende Rolle spielt. So kommen in der Legende drei der typischsten Regionen Perus – die Anden, der Regenwald und die Küste – vor.
Die Nacherzählung der Legende durch die Kinder und Jugendlichen ist eine liebevolle Kombination aus Zirkus, Theater, Tanz und Musik und kommt dabei vollkommen ohne Text aus.
Wer den Mythos vorab schon kennenlernen möchte, ist herzlich eingeladen diesen anhand unserer Fotos für sich zu entdecken.

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Neue Struktur – neue Dynamik?

2015_Roadmap_deutsch-1Im Rahmen der Bildungsmesse “didacta” in Hannover gab es wieder einen UNESCO-Tag, der im Laufe der UN-Dekade 2005-2014 zum beliebten Netzwerk-Treffpunkt geworden war. In der Hoffnung, Konkretes zur  “Roadmap zur Umsetzung des Weltaktionsprogrammes Bildung für nachhaltige Entwicklung” zu bekommen, waren eine Reihe von Kollegen und Kolleginnen nach Hannover gereist.
Den Auftakt der Diskussion bildete Gespräch von Expertinnen und Experten in jenen Handlungsfeldern, auf denen der besondere Fokus des Weltaktionsprogramms liegt. Bettina Schwertfeger, Leiterin des Referats Bildung in Regionen des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF), kündigte gleich zu Beginn an, dass für die bundesweite Umsetzung des Weltaktionsprogramms eine Nationale Plattform ins Leben gerufen werden wird – unter der Leitung von Cornelia Quennet-Thielen, Staatssekretärin im BMBF. Als Berater habe sich die Staatssekretären Walter Hirche, Präsident der UNESCO-Kommission, und Prof. de Hahn, den eigentlichen Motor der damalien UN-Dekade, ins Boot geholt.

20150226_Expertengespraech-didacta_01Ein jährlicher Kongress soll künftig die Einbindung möglichst vieler Akteure in die Umsetzung des Weltaktionsprogramms gewährleisten. Weiterhin werde es wieder ein Verfahren zur Auszeichnung vorbildhafter Initiativen im Bereich BNE geben, allerdings in anderer Form als während der UN-Dekade. Die verschiedenen AGs, die es zur UN-Dekade gab, werden weiterarbeiten können und sollen z.B. bei den Kongressen einen besonderen Status bekommen.

Fragen über Fragen
Warum zieht das BMBF mit der Macht des Geldes die “Leitung” an sich? Warum wird die UNESCO-Kommission, die mehr als 10 Jahre lang die Dekade begleitet hatte, mit einem “Berater-Posten” abgespeist? Hat die Bundesregierung Angst, man könne die Deutungshoheit aus der Hand geben was BNE betrifft? Oder ist es die Angst vor Ansichten wie z.B. der von Prof. Dr. Stoltenberg von der Leuphana-Uni in Lüneburg, die sagte, BNE ist in aller Konsequenz in unseren Systemen nicht umzusetzen. Und dafür bekam sie spontanen Beifall aus dem Publikum.

Das “Subsidiaritätsprinzip”, das eigentlich allenthalben in unserem Lande besteht und besagt, dass überall da, wo die Zivilgesellschaft Aufgaben übernehmen kann, der Staat nur noch unterstützende Funktion hat, ist im BMBF offensichtlich unbekannt.
Wie mit einer dermaßen hierarchischen Struktur eine neue “Dynamik” erzeugt werden soll, wird wohl zunächst das Geheimnis des BMBF bleiben.
10 Jahre Erfahrung mit der Dekade – auch auf internationalem Parkett – seitens der UNESCO-Kommission, die Erfahrungen von über 2.000 Dekadeprojekten – das alles wird vom BMBF vom Tisch gewischt.

Soll der Auftrag des Weltaktionsprogramms, die Jugend stärker in die Umsetzung einzubeziehen, ernstgenommen werden, muss er bereits in den Planungen von Gremien einer nationalen Umsetzung mitgedacht werden, erklärte Johannes Geibel, Vorstandsvorsitzender der studentischen Initiative „Netzwerk n“. Jugendvertreter wüchsen zwar in Gremien hinein, sagte er, aber auch wieder hinaus. Diese “strukturelle Benachteiligung der Jugend” müsse gelöst werden. Wichtig sei außerdem, die Fähigkeiten Jugendlicher zu stärken, sich gegenseitig zu nachhaltigem Denken und Handeln zu befähigen. Die Jugend soll allerdings “nicht stärker einbezogen werden”: sie ist einer der fünf Schwerpunkte des WAP!

In der Zusammenschau taten sich am Ende der Veranstaltung mehr Fragen auf, als dass es verständliche Antworten gab. Eines ist jedenfalls sicher: bleibt das BMBF bei seiner Heransgehensweise, wird die “neue Dynamik” auf sich warten lassen. Zumal im Juli spätestens der neue “Orientierungsrahmen Globale Entwicklung” von der Kulturministerkonferenz verabschiedet werden wird, der die Schwerpunkte des WAP schon praktisch für die Umsetzung im schulischen Bereich aufgreift.

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Den Kalender vielseitig nutzen.

Davon, dass die KinderKulturKarawane ein spannendes und vielseitiges Projekt ist, waren wir schon immer überzeugt. Nun haben wir aber entdeckt, dass auch die, während unserer Arbeit entstanden Produkte, vielseitig einsetzbar sind.

Um uns gleichzeitig aller Bilder unseres Kalenders erfreuen zu können, haben wir in einem kreativen Rausch alle Blätter vorsichtig abgetrennt und in Passpartouts gerahmt.
Entstanden ist daraus eine beeindruckende Bilderwand, die nun unser Büro verschönert. blog_2blog_1

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Mit den zahlreichen farbenfrohen Fotos, repräsentieren die Bilder die  vielen Farcetten der KinderKulturKarawane und sind gleichzeitig auch kleine “Kunstwerke” mit den beeindruckenden Motiven aus 16 Jahren Zusammenarbeit.

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Wer nun inspiriert ist und sein persönliches Lieblingsbild auch als Passpartout aufhängen möchte , kann den Kalender nach wie vor für 10 Euro inklusive Versandkosten per Email an uns erwerben.

Der Erlös geht dabei zu 100% in die Finanzierung der diesjährigen KinderKulturKarawane, die mit 6 jungen Künstlergruppen aus 3 Kontinenten wieder ein großartiges Programm bietet.

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TourbegleiterInnen gesucht!

quartett_webSechs Gruppen aus Afrika, Asien und Lateinamerika kommen in diesem Jahr im Rahmen der KinderKulturKarawane 2015 nach Europa und werden die meiste Zeit in Deutschland unterwegs sein. Die Gruppen reisen in einem 9-Sitzer Bus, der von unseren TourbegleiterInnen gelenkt wird.
Viele unserer bisherigen TourbegleiterInnen sind “WiederholungstäterInnen” und begleiten seit Jahren immer wieder einzelne Gruppen. Aber auch bei ihnen verändern sich Lebenspläne manchmal: das Studium will beendet werden. Man bekommt eine feste Anstellung. Auslandsstudien stehen an, oder man will einfach mal reisen.
Deshalb sind wir eingentlich immer, in diesem Jahr aber besonders, auf der Suche nach sprachgewandten, belastbaren versierten AutofahrerInnen, die mindestens 6 Wochen Zeit haben, eine Gruppe der KKK zu begleiten.
Mehr dazu hier: Ausschreibung_TOURBEGLEITER

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KinderKulturKarawane: Die Website ist aktualisiert.

Wir liegen schon lange nicht mehr im Zeitplan. Aber Dank des Engagements unserer FSJlerin Julie, ist zumindest die deutschsprachige Version unserer aktualisiert online: www.kinderkulturkarawane.de 
Und wer gleich zu der Übersicht der Gruppen 2015 gelangen will klickt hier.

Bei der Durchsicht der statistischen Daten ist uns aufgefallen, das wir im vergangenen im Durchschnitt 960 “Sessions” pro Tag auf unserer Website verbuchen konnten. Das sind immerhin über 350.000 Besuche im ganzen Jahr. Das Interesse soll uns Verpflichtung sein: wir denken zurzeit über einen Relaunch nach.

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Jugend will Energiewende

Dicht bevölkert mit Pinguinen, deren Lebensraum durch den Klimawandel immer kleiner wird.
Greenpeace-Foto

Eine überwältigende Mehrheit der 15- bis 24-Jährigen in Deutschland unterstützt die Energiewende, hält den Klimawandel für das wichtigste Umweltthema und findet, dass sich persönliches Engagement lohnt. Etwa durch die Reduktion des eigenen Stromverbrauchs, den Umstieg auf Ökostrom oder die Mitwirkung bei regionalen Energieprojekten.
Das ist das wichtigste Ergebnis des “Nachhaltigkeitsbarometers 2014″ einer wissenschaftlichen Repräsentativstudie der Leuphana Universität Lüneburg, die von GREENPEACE gefördert und am 12. Januar 2015 vorgestellt wird.

Für die Studie wurden 1.511 Personen im Sommer 2014 befragt; sie ist eine Fortschreibung einer Befragung zum Nachhaltigkeitsbewusstsein junger Menschen von 2011. Für 33% der jungen Menschen ist die Verhinderung von Klimaveränderungen das wichtigste Umweltthema. 92 Prozent der jungen Menschen unterstützen deshalb “ausdrücklich” die Energiewende. Zudem ist die positive Haltung zur Energiewende bei der Jugend “unabhängig von Geschlecht, Bildungsgrad, Elternhaus und Wohnsitz”, wie Kerstin Küster, Greenpeace-Expertin für Bildung und zuständig für die Studie, betont.

Deutlich gestiegen ist auch die Einschätzung, dass es sich lohnt, sich im Kampf gegen den Klimawandel zu engagieren: von 36 Prozent im Jahr 2011 auf nunmehr 59 Prozent. Für eher unwichtig oder gar nicht wichtig halten die Verhinderung von Klimaveränderungen lediglich vier Prozent (2011: zwölf Prozent).
Dabei ist aber das Engagement vor allem im eigenen Konsumverhalten verhaftet. Nur 6% der befragten Jugendlichen engagieren sich in Bürgerinitiativen. Zwar wird die Herausforderung von Klimaveränderungen von den Befragten sowohl als globales wie auch als nationales Problem gesehen, und die jüngere Generation und starkes Interesse daran, sich selbst für den Schutz der Lebensbedingungen und für den Klimaschutz zu engagieren. Aber: mehr als 70% der jungen Menschen wollen sich nicht politisch für die Energiewende einsetzen.

Hier gibt es für die Bildungsarbeit also noch viel zu tun. Es reicht nicht mehr, nur Wissen zu vermitteln, sondern es muss stärker daran gearbeitet werden, das Wissen auch in politisches Handeln und Engagement umzusetzen.

Siehe auch: http://www.greenpeace.de/themen/energiewende/jugend-als-motor-der-energiewende

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Welt-Klimakonferenz im Hamburger Schauspielhaus

Foto © Fotografieklasse der Kunstschule Wandsbek und Benno Tobler

Ein eindrucksvolles Projekt ist dem “Rimini Protokoll” im Hamburger Schauspielhaus gelungen: Sie haben die Welt-Klimakonferenz, die Anfang Dezember in Lima (Peru) stattfand, in Hamburg quasi in einer “Short-Version” (knapp über 3 Stunden) auf die Bühne gebracht. Dabei war die Bühne das komplette Schauspielhaus, und die Darsteller waren neben einer Reihe bekannter Fachleute vor allem das Publikum.

Das Projekt ist u.a. auch für Schulklassen sehr geeignet, die zusätzlich noch eine knapp einstündige Einführung bekommen.
Die bislang geplanten 3 weiteren  Aufführungen nach der Konferenz in Peru sind am 18. und 20. Januar – aber bereits ausverkauft. Lediglich für die Aufführung am 22.2.2015 gibt es einige Karten (zwischen € 8,- und € 23,-). Es lohnt sich!
Mehr Informationen: Welt-Klimakonferenz.

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