Hamburg – Berlin – Großeichholzheim

Die Theatergruppe aus El Salvador, Bürgermeister Thomas Ludwig, Pfr. Martin Drathschmidt, Ute und Herbert Hodel und Paula Münch.

TNT besucht Partnergemeinde in Großeichholzheim

Nachdem nun seit über 25 Jahren eine Partnerschaft zwischen Großeicholzheim und El Salvador besteht, war es am 19.07.2016 soweit: Eine Gruppe von jungen Leuten, die im Rahmen der KinderKulturKarawane mit ihrem „Tiempos Nuevos Teatro = Theater der neuen Zeiten“ auf zweimonatiger Deutschlandtournee ist, machte einen Abstecher nach Großeicholzheim.

Nach Auftritten in Hamburg und Berlin gastierte die Gruppe von 8 jungen Leuten mit ihrem Dolmetscher in Aschaffenburg beim Fest der Brüderschaft. Dort konnten einige Vertreter/innen mit Ute und Herbert Hodel die Gruppe begrüßen und ihren Auftritt miterleben. Das Stück hieß „Die Farbe des Schmerzes“ und stellte die Tragik der Migration aus El Salvador in die USA dar. Ähnlich wie bei unserer Flüchtlingsproblematik bei der Schlepper aus der Notsituation von vielen Menschen Kapital schlagen, so ist es leider oft auch dort.

Nachdem die Theatergruppe nun von Aschaffenburg nach Augsburg aufgebrochen war, konnte sie in Großeicholzheim bei Ute und Herbert Hodel zu Gast sein. Das war für Großeicholzheim ein Highlight, denn der junge Mario Alfonso (26), der Verantwortliche für die Gruppe, ist seit einigen Jahren Kontaktmann der Partnerschaft mit Los Calles/El Salvador. Er hat sich sein Pädagogikstudium mit seiner Theaterarbeit finanziert und das offensichtlich so erfolgreich, dass die kleine Gruppe im Rahmen der KinderKulturKarawane nach Deutschland kommen konnte.

In Großeicholzheim war nun die Freude groß, weil man ein paar Stunden der Begegnung und des Austausches miteinander verbringen konnte. Auch Bürgermeister Thomas Ludwig und Pfarrer Martin Drathschmidt begrüßten die weitgereisten Gäste und konnten einen Einblick in deren Leben und Arbeiten gewinnen. Und selbstverständlich gingen alle dann gemeinsam zur katholischen Kirche St. Laurentius, unter deren Schirmherrschaft die Partnerschaft seit 25 Jahren besteht. Das Leben und Wirken des heiligen Laurentius fand bei diesem Kirchenbesuch besonders Beachtung, weil die Leute aus Los Calles ihre Kirche, die von der Pfarrgemeinde Großeicholzheim mitfinanziert wurde, ebenfalls nach dem heiligen Laurentius benannt haben.

Mit dem Lied: „El amor de dios es maravilloso = Gottes Liebe ist so wunderbar“ und dem Vater unser in Spanisch und Deutsch entstand ein kleiner Gottesdienst, bei dem auch um Gottes Segen für die Weiterreise gebetet wurde.

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Ausgezeichnete Bildung!

Dr. Friderike Seithel, die Projektleiterin von "creACTiv für Klimagerechtigkeit", und Ralf Classen, Gründer und Leiter der KinderKulturKarawane beim Pressefoto mit "Offiziellen".

Dr. Friderike Seithel, die Projektleiterin von „creACTiv für Klimagerechtigkeit“, und Ralf Classen, Gründer und Leiter der KinderKulturKarawane beim Pressefoto mit „Offiziellen“.

Zehn Jahre lang (von 2005 bis 2014) war die KinderKulturKarawane ausgezeichnet als „Offizielles Projekt der UN-Dekade 2005 – 2014 Bildung für nachhaltige Entwicklung“. Im Frühjahr wurde das Projekt „creACTiv für Klimagerechtigkeit“ vom Kongress „WeltweitWissen 2016“ als Beispiel guter Praxis geehrt. Am 11. Juli kam eine weitere Auszeichnung hinzu: Bundesbildungsministerin Johanna Wanka ehrte das Projekt „creACTiv für Klimagerechtigkeit“ als Netzwerk mit Auszeichnung 2016 im Rahmen des „UNESCO-Weltaktionsprogamms Bildung für nachhaltige Entwicklung“. Damit gehören wir zu den ersten 65 ausgezeichneten Kommunen, Lernorten und Netzwerken in Deutschland. „Diese Vorreiter leisten einen herausragenden Beitrag zur Umsetzung der Agenda 2030 der Vereinten Nationen und des UNESCO-Weltaktionsprogramms Bildung für nachhaltige Entwicklung in Deutschland.“, so die Deutsche UNESCO-Kommission.

Die Bundesministerin für Bildung und Forschung Professor Johanna Wanka sagte anlässlich der ersten Verleihung von Auszeichnungen im UNESCO-Weltaktionsprogramm: „Bildung für nachhaltige Entwicklung muss gelebt werden, sie muss im Alltag der Bürger ankommen. Ich freue mich sehr, dass das an vielen Orten schon heute der Fall ist. Das zeigen die ersten Auszeichnungen im Weltaktionsprogramm.“

Die Ministerin hob hervor: „Erstmalig ehren wir Kommunen, Netzwerke und Lernorte, die stabile Strukturen und eine Verstetigung über BNE-Aktivitäten erreicht haben oder anstreben. Denn nur so kommen wir unserem Ziel näher, insgesamt eine nachhaltige Gesellschaft zu werden. Ich gratuliere den Ausgewählten herzlich.“

Nicht ohne Stolz haben wir diese Auszeichnung entgegengenommen, und wir freuen uns zusammen mit unseren beteiligten Schulen und den anderen Partnern im Netzwerk. Im Herbst werden an den sechs beteiligten Schulen die 6-tägigen Projekte mit THE DREAMCATHCERS (Indien) und mit dem KIGAMBONI COMMUNTY CENTRE (Tansania) stattfinden. Drauf sind schon alle sehr gespannt.
Im kommenden Jahr soll das Projekt dann in eine zweite Runde gehen.

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KinderKulturKarawane wieder bei STAMP in Altona zu Gast

23-stampAuch in diesem Jahr war die KinderKulturKarawane wieder beim internationalen Straßenkunst-Festival STAMP vom 1.7. – 3.7. in Hamburg-Atona vertreten. Die Gruppe „Tiempos Nuevos Teatro“ aus El Salvador zeigte an zwei Tagen ihre Tanztheatertheater-Produktion „Die Farbe des Schmerzes“ open air.

„Open air“ – geht das denn mit einer Tanztheater-Produktion wird manche*r fragen. Und eben diese Frage haben wir uns auch gestellt und waren sehr positiv überrascht, wie gut diese Aufführungen „funktionierten“. Unter einfachsten Bedingungen zu spielen, ist für ein modernes Tanztheater sicherlich eine besondere Herausforderung, u.a. auch, weil es wenig Spaß macht, sich auf dem Boden einer Fußgängerzone zu wälzen.

27-stampJeweils weit über 200 Zuschauer*innen kamen zu den beiden Aufführungen – und die meisten blieben bis zum Schluss. Auch viele Kinder verfolgten das Stück vom Anfang bis zum Ende. Mit einer überzeugenden Bühnenpräsenz hielten die 7 jungen Protagonist*innen die Spannung immer hoch. Sie entwickelten überraschende Bilder auf der „Bühne“; und dann war da ja auch das Thema spannend: MIGRATION.

Für alle Künstler*innen von STAMP war das Wetter die große „Bedrohung“, natürlich auch für TNT. Aber die jungen Darsteller*innen aus El Savador hatten zweimal großes Glück. Die erste Aufführung am Samstag war gerade zu Ende, als sich ein Wolkenbruch über den Spielort ergoss und dafür sorgte, dass viele Kostüme der Gruppe nass wurden. Das führte wirderum dazu, dass die Gruppe in „Straßenkleidung“ bei der Nachtparade teilnahm.
58-stampAm nächsten Mittag schien das Wetter zwar trocken zu bleiben, dafür kam gegen Ende der Performance leichte Hektik auf, weil nämlich die große Parade am Spielort vornbeiführte. Und beim Schlussapplaus kam auch schon die ersten Kapelle um die Ecke.
Und den 10 Minuten später aufkommenden Regenguss konnten die jungen El Salvadoreños im Trocknen erleben.

Hier eine ausführliche Bilderauswahl von der Aufführung von „Die Farbe des Schmerzes“ am Samstag am frühen Abend:

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Tiempos Nuevos Teatro zu Gast in Hamburg

IMG_20160630_115308Zurzeit ist die Gruppe der „Asociación Tiempos Nuevos Teatro“ aus El Salvador im Rahmen der KinderKulturKarawane 2016 zu Gast in Hamburg. In Burgwedel am Rande von Hamburg arbeiten die jungen Künstler*innen zusammen mit Jugendlichen des Jugendclub Burgwedel und jungen Flüchtlingen aus einer Erstaufnahmestation und machen dort nach eigenen Aussagen sehr spannende Erfahrungen.

Natürlich gehört zu einem Aufenthalt in Hamburg auch ein Besuch im Büro der KinderKulturKarawane. Und war die Gruppe aus El Salvador die erste KKK-Gruppe, die das neue Büro zu Gesicht bekam. Die jungen Leute haben viel über ihre Erfahrungen erzählt, die sie bislang in Deutschland gemacht haben. Die verschiedenen Orte, Familien und Bühnen waren für die Jugendlich sehr eindrucksvoll. Für sie ist es eben extrem neu und aufregend überhaupt in der „Ersten Welt“ zu sein, wo sie doch in ihrer Heimat maximal ins Nachbarland reisen.

Es wurde auch über die Bedeutung von kultureller Bildung und der Integration in den Schulalltag gesprochen. Das war ein Aspekt, den man vertiefen sollte, da ja Ähnliches in Deutschland ebenfalls versucht wird. Die Arbeit in El Salvador ist dabei aber der „Cultura Viva Comunitaria“ verpflichtet, ein sicherlich anderes Verständnis von „Kultur“.

Am Wochenende wird die Gruppe beim internationalen Straßenkunst-Festival STAMP in Hamburg-Altona dabei sein und dann nach Fürth zum Kinder- und Jugendhaus „Catch Up“reisen. Von dort aus geht es zum FESTIWALLA nach Berlin. Am 14.7. ist die Gruppe noch einmal zu Gast in Hamburg bei der „Millerntor-Gallery“ im Stadion des FC St. Pauli.

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Vinod Kumar von den Dreamcatchers in Hamburg

4 - 9ymHzVYEbenso wie Nassoro von KCC war auch Vinod Kumar, der Leiter der Dreamcatchers aus Indien in Hamburg zu Besuch um mit den Klassen, die im September mit den Dreamcatchers zusammenarbeiten auf deren Besuch vorzubereiten. Dies geschah sowohl thematisch als auch praktisch.

So zeigte Vinod zum Anfang seiner Zeit in Allermöhe und Eidelstedt jeweils ein Video, in 2 - HLMja2Vdem sich die Dreamcatchers, inklusive Vinod vorstellten, ein bißchen von ihrer Heimat zeigten und einen kleinen Tanz vorführten. Die Schüler kriegten so direkt einen Eindruck, wer sie denn im Herbst besuchen würden und so stieg auch die Vorfreude.

Um den Schülern die Arbeitsweise der Dreamcatchers näher zu bringen zeigte Vinod den Schülern spielerisch einige Theatermethoden. So stellte zum Beispiel eine Gruppe Schüler Bäume dar, die von Mitschülern, die in die Rolle von Holzfällern auf Motorrädern schlüpften niedergeholzt wurden.

Auch das Thema Klimagerechtigkeit kam nicht zu kurz. So zeigte Vinod einige Bilder aus 3 - SPDVX1bseiner Heimat und erklärte den Schülern, dass es in Indien im Mai meist über 40 Grad waren und einige Dörfer nichtmal sauberes Trinkwasser haben. Sie trinken Wasser aus tiefen Brunnen, das jedoch einige Stunden lang stehen muss, da die Inder warten müssen, bis sich der Dreck aus dem Wasser unten abgesetzt hat.

Doch auch mit Müll gibt es Probleme, so kriegt man in Indien bei jedem Einkauf Plastiktüten, die laut Vinod von den meisten Indern direkt nach dem Einkauf aus dem Fenster geschmissen würden. Auch hier zeigte er Bilder von ve1 - rXTEfjnrmüllten Wasserstellen, die zum Baden benutzt werden. Die Hitze in Indien sorgt noch für andere Probleme, so sind die Häuser allesamt sehr nah aneinander gebaut und Inder kochen meist auf dem Lagerfeuer, da ein Ofen einfach zu teuer ist. So kommt es oft zu Bränden, die wegen der engen Bauweise sehr schwer einzudämmen sind und so oft ganze Dörfer niederbrennen.

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Nassoro Mkwesso von KCC in Hamburg!

4 - zaDhnMCSeit dem 22. Mai ist Nassoro Mkwesso, der Leiter vom Kigamboni Community Centre in Hamburger Schulen unterwegs, um die Schulklassen auf den Besuch der Jugendlichen aus Tansania vorzubereiten. KCC ist zusammen mit den Dreamcatchers aus Indien Teil des Projekts „creACTiv für Klimagerechtigkeit„, welches1 - fTRuj8l im Rahmen der KinderKulturKarawane stattfindet. Deshalb war er zu Besuch an der Fritz-Schuhmacher-Schule in Langenhorn und der Schule am See in Steilshoop

Nassoro erzählte den Hamburger SchülerInnen über seine Heimat Tansania und wie diese vom Klimawandel betroffen ist. Zudem brachte er ihnen Umweltbewusstsein näher, zum Beispiel, indem er die Kinder selbständig in einer Art Rollenspiel erarbeiten liess, was Deutschland in Sachen Klimagerechtigkeit für Tansania machen könne und umgekehrt.

Außerdem erarbeitete er mit den Schülern in2 - OznBwX4 Langenhorn eine kleine Theaterszene, die die Grundlage für eine gemeinsame Aufführung des Kigamboni Community Center’s und der Schüler aus Langenhorn darstellt.

Zum Abschluss führte Nassoro den Schülern noch ein paar Akrobatiktricks vor, als kleinen Vorgeschmack auf die Gruppe Jugendlicher aus Tansania. Die Schüler waren begeistert von Nassoro und wollten ihn gar nicht mehr gehen lassen. Er musste ihnen sogar versprechen, die Klasse zu besuchen, sobald er mit seiner Gruppe in Deutschland sei. Danach lud der Klassenlehrer die gesamte Klasse und Nassoro auf ein Eis ein.gVnkjBR - Imgur

In Steilshoop legte Nassoro den Fokus mehr auf die Akrobatik und übte erste Menschenpyramiden und Akrobatiktricks mit den Schülern ein, die begeistert waren und sich teils schon erste Figuren selbst erarbeiteten.

Vorher durfte Nas aber das Vergnügen haben, zum ersten mal in seinem Leben auf Inlinern zu stehen und wurde von dem Sportlehrer durch die Halle geführt.

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Klimaworkshop Köln – El Salvador

Workshop 1Der erste große Workshop von Tiempos Nuevos Teatro fand in Köln an der Willy-Brandt Gesamtschule in Höhenhaus statt. Zwei Tage arbeiteten die acht jungen Künstler und Künstlerinnen aus El Salvador mit 18 Schülern des Leistungskurses Geographie der 12.Jahrgangsstufe intensiv zusammen. Was dabei herausgekommen ist, wird es in Kürze zu sehen zu sein in einem kurzen Video.

Tag 1.
Workshop 3Der erste Workshop Tag forderte Extremleistungen von den Schülern und Schülerinnen der Willy-Brandt Gesamtschule heraus. Nicht nur körperliche Arbeit wurde gefordert, sondern auch die kreativen Seiten. Besonders schön ließ sich das beobachten beim Workshop, wie die Schüler/innen, die vorher wenig Kontakt zu Theater hatten, von Übung zu Übung lockerer, kreativer und gegenüber den Gästen aus El Salvador zutraulicher wurden. In mehrern Gruppen tauschten sich die Jugendlichen weniger mit Sprache, sondern mehr mit Mimik und Gestik aus. Die Aufgabe war es sowohl einen Informationsaustausch zu betreiben, als auch Erklärungsversuche zu erarbeiten mit verschiedenen Bildern, die Folgen des Klimawandels darstellten. Hier konnten die jungen Künstler/innen aus El Salvador von den starken Dürren in ihrem Land, sowie die daraus resultierenden Migrationsströmen berichten. Die Schüler/innen bereicherten den Austausch mit Erklärungsversuchen, die sie in Vorbereitung auf den Workshop mit ihrem Geographie Lehrer bearbeitet hatten. Schnell wurde hierbei klar, dass Sprache nicht das einzige Kommunikationsmittel ist um sich verständlich zu machen.
Die gemeinsame Herausforderung bestand nun darin, diese Themen, wie der Treibhausgaseffekt und seine Auswirkung auf die Umwelt, z.B. Überschwemmungen, Wirbelstürme, Dürre und die daraus resultierenden Migrationsströme in Zentralamerika in szenischen Bildern darzustellen. Einzubinden waren die einzelnen Disziplinen die die Künstler/innen aus El Salvador mitbrachten, wie Tanzen, Mimik-und Gestik Training. Eine weitere Gruppe beschäftigte sich mit den Medien und die und ihre Funktion als Sprachrohr von Umweltbezogenen Themen. Fast eineinhalb Stunden wurde miteinander ausgetauscht, diskutiert, Konzepte erarbeitet, überarbeitet und die Szenen ausprobiert. Bei so viel intensiver Arbeit verging die Zeit so schnell, so dass die Präsentation der Ergebnisse auf den zweiten Tag des Workshops verlegt werden musste. Am Nachmittag ging somit ein sehr produktiver und vielfältiger Workshoptag an der Willy-Brandt Gesamtschule zu Ende.

Tag 2.

Workshop 4Dank netter Abiturient/innen an der Schule, die unsere El Salvadorianische Gruppe in ihre Abischerzprogramm eingebaut haben, konnten viele Klassen das Stück der El Salvadorianer anschauen. Nach einer weiteren Runde Vorbereitungszeit durften die Schüler/innen nun ihre mit den Künstler/innen erarbeiteten Ergebnisse präsentieren. Die einzelnen Gruppen sparten nicht an Kreativität und Körpereinsatz. Es kamen schöne Standbilder zum Thema Waldrodung, Wasserknappheit und Migration zusammen. Die Abschlussgespräche nutzten die Schüler/innen der Willy-Brandt Gesamtschule neben klimabezogenen Themen zu El Salvador auch für ganz persönliche Fragen. Fragen wie sieht euer Alltag aus in El Salvador und was sind eure ersten Eindrücke von Deutschland, ermöglichten nicht nur einen fachlichen Austausch, sondern auch einen freundschaftlichen.

Der gemeinsame Wunsch, sich um seine Umwelt zu kümmern und hierbei über den eigenen Tellerand zu schauen, ermöglichten zwei tolle Workshoptage.

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