Shangilia
Nairobi | Kenia
„Shangilia Mtoto wa Africa“ ist zum zweiten Mal bei der KinderKulturKarawane und bedeutet so viel wie „Freue Dich, Kind Afrikas“. Das Projekt arbeitet in den Slumgebieten im Westen von Kenias Hauptstadt Nairobi. Entstanden 1994, gibt es mittlerweile fast 200 Straßen- und Waisenkindern ein Zuhause und ermöglicht ihnen eine Schulbildung. Dabei spielen kulturelle Aktivitäten eine besondere Rolle.
Die kenianischen Kinder und Jugendlichen gestalten für die Reise durch Europa eine lebendige Mischung aus Zirkus, traditionellen Tänzen und Liedern. Menschenpyramiden, Jonglagen, Balance-Nummern und Akrobatik wechseln sich immer wieder mit den vielfältigen Tänzen Kenias ab. Neben der künstlerischen Qualität ist die Spielfreude der Gruppe mitreißend.
Zeitraum: 8. – 21.5.2012 (Slowenien), 22.05. – 6.6.2012 (Österreich) 7.6. – 7.7.2012 (Köln, NRW, Deutschland)
Personenzahl: 14 – Technik: Spielfläche 7m x 7m – Workshop: Akrobatik, traditioneller Tanz
Danceholic Project Crew
Bogotá | Kolumbien
Zum ersten Mal lädt die KinderKulturKarawane die “Danceholic Project Crew” aus Bogotá (Kolumbien) ein. Aufgewachsen in einer Umgebung voll von Gewalt, Unterdrückung und Angst, gelingt es den jungen TänzerInnen und SchauspielerInnen heute, ihre Meinung zu sagen und sich nicht mehr zu verstecken.
Im Schatten der Berge
Für das europäische Publikum hat die Gruppe das Tanz-Theaterstück “Im Schatten der Berge” inszeniert. Basierend auf realen Ereignissen in Bogotá, erzählen die jungen DarstellerInnen von ihren traumatischen Erfahrungen in der Zeit der Bedrohung durch die gefürchtete Organisation „Schwarzer Adler“ in den Jahren 2000 bis 2005. Künstlerische Ausdrucksformen galten für diese als Rebellion. Todesdrohungen, Vertreibung und Depression waren die Folge.
Die kolumbianischen KünstlerInnen begeistern mit einer lebendigen und dynamischen Mischung aus Streetdance, Capoeira, Parkcour sowie Modern Dance und Theater. Das Publikum wird auf eindringliche Weise mit der harten Realität der jungen KünstlerInnen konfrontiert.
Zeitraum: 29.5. – 16.7.2012 – Personenzahl: 8,
Technik: Bühne 6m x 6m, Licht, CD-Player, Verstärkeranlage – Workshop: HipHop, Parcour
Phare Ponleu Selpak
Battambang | Kambodscha
„Phare Ponleu Selpak“ ist eine sozio-kulturelle Organisation im kambodschanischen Grenzgebiet zu Thailand. Sie setzt sich seit mehr als 20 Jahren vor allem für die Rechte der Kinder ein. Ernährung, medizinische Versorgung, Bildung und kulturelle Aktivitäten gehören zu ihren wichtigsten Aufgaben.
Das Publikum wird von künstlerischen Darbietungen hoher artistischer und musikalischer Qualität aus Zirkus und traditioneller Khmer-Musik, gemischt mit modernem Beat, verzaubert. Die jungen KünstlerInnen zeigen eine breite Palette circensischen Könnens: Akrobatik, Jonglagen, Menschenpyramiden, Diabolo- und Einradnummern sowie Balancen. Mit viel Energie und Spaß präsentiert die Gruppe ihre Version eines modernen Kambodscha und erinnert an die durch den Krieg verloren geglaubte kambodschanische Kultur.
In ihrem Programm greift die Gruppe das Thema „Reis“ auf, der den Reichtum des Landes bedeutet. Preisschwankungen auf dem Weltmarkt führen aber auch schnell zur Abhängigkeit.
Zeitraum: 20.8. – 9.9.2012 + 13.10. – 28.10.2012 (Deutschland) 10.9. – 12.10.2012 (Dänemark) – Personenzahl: 14
Technik: Spielfläche 8m x 8m, Tonanlage, 4 Mikros für Instrumente – Workshop: Akrobatik, Jonglieren, traditionelle Musik
encontrARTE
Ciudad Quetzal | Guatemala
„encontrARTE“, eine Theater- und Zirkusgruppe aus Ciudad Quetzal in Guatemala, ist zum ersten Mal mit der KinderKulturKarawane unterwegs. Die Mitglieder sind junge Frauen zwischen 14 und 18 Jahren, die das Theater als eine Möglichkeit entdeckt haben, ihre Ideen und Gefühle mittels Körpersprache auszudrücken. Ihre Präsentationen spiegeln ihren Lebensalltag wider, der von Gewalt, Angst, Ungerechtigkeit und Diskriminierung geprägt ist. Unterstützt wird die Gruppe von „Caja Lúdica“ („Spielbox“), einer gemeinnützigen Organisation, die sich landesweit für die Rechte von Kindern und Jugendlichen einsetzt.
Creación Collectiva
Das aktuelle Stück der Gruppe beschäftigt sich mit den alltäglichen Erfahrungen der Künstlerinnen. Es handelt von einer illegalen, bewaffneten Männergruppe, die „Patrouille“, die vorgibt die Sicherheit in der Nachbarschaft gewährleisten zu wollen. Stattdessen reißen sie die Macht an sich, indem sie durch Waffengewalt, Erpressungen und Hinrichtungen Angst und Schrecken verbreiten.
Zeitraum: 24.8. – 30.09.12 (Deutschland) 1. – 14.10.12 (Österreich) 15. – 29.10.12 (Slowenien)
Personenzahl: 12 – Technik: Spielfläche 8m x 8m – Workshop: Forumtheater, Zirkus, Stelzengehen
M.U.K.A. – Project
Johannesburg | Südafrika
Mit M.U.K.A – Project („Most United Knowledgeable Artists“) arbeitet die KinderKulturKarawane seit 2000 zusammen. 50 Kinder, 30 Jugendliche sowie 15 junge Erwachsene proben in drei Gruppen (Kids, Youth und Seniors) – sie musizieren, organisieren Workshops, texten und tanzen. Aus der Handvoll Straßenkinder von einst sind professionelle Theater- und Projektmanager geworden.
Kriminalität, Drogen, Vergewaltigung, HIV/Aids und Armut sind bestimmende Themen im Alltag der Kinder und Jugendlichen. Mit der Theaterarbeit entdecken sie eine Alternative zur Gewalt und lernen, ihre Sorgen und Hoffnungen kreativ auszudrücken.
Noch nicht frei
2012 wird M.U.K.A. – Project mit dem neuen Theaterstück „Noch nicht frei“ („Not yet Uhuru“), nach Europa kommen. In dem Stück geht es um das Leben in den sogenannten „Squatter Camps“ Südafrikas, um Armut, Rassismus – und Wege das Leben dort zu verändern. Mit Storytelling-Theatre, Tanz und Musik wird M.U.K.A.-Project auch diesmal das Publikum (ab 14 Jahren) überzeugen.
Zeitraum: 2.9. – 20.10.2012 (Deutschland) 21. – 28.10.2012 (Bulgarien) – Personenzahl: 9
Technik: Bühne 6m x 4m, Licht, CD-Player + Verstärker – Workshop: Theater, Tanz, Trommeln, Gewaltprävention

Szenenfoto aus „Cinderella in dead end“ - Szenenfoto aus „Grey Kids“ (2009, beim „Augenblick Mal – Festival in Berlin)
Nanoaroosak Theater
Isfahan | Iran
Das Nanoaroosak Theater ist zum ersten Mal mit der KinderKulturKarawane auf Tour in Deutschland. Unter der Leitung des Regisseurs und Theaterpädagogen Omid Niaz entwickeln iranische Kinder und Jugendliche Theaterstücke und Puppenspiele. Ziel dabei ist nicht nur, das Erlebte zu verarbeiten, sondern den Kindern Freude und Spaß am Spiel zu vermitteln und sie zu ermutigen, ihre Meinung zu sagen.
In spannenden 50-minütigen Inszenierungen wird das Publikum entweder in eine Fantasiewelt entführt oder erhält Einblicke in die harte Realität der Jugendlichen. Dabei spielen Themen wie Armut, Geld oder das Leben auf der Straße meist eine Rolle. Für die KinderKulturKarawane 2012 wird ein eigenes Stück entwickelt.
Zeitraum: 7.9. – 27.10.2012 – Personenzahl: 9
Technik: Bühne 6m x 5m, Lichtanlage – Workshop: Theater





Hallo,
ab Januar 2012 werde ich mit der Bildungsstelle von Torgau nach Oschatz im E-Werk gehen – das ist ein soziokuluturelles Kinder- und Jugend-Zentrum (Nico Rheinländer war total begeistert, Jogi kennt es auch)- Ich denke mit MUKA wäre da was zu machen im September – bitte also vormerken!! ich bleib dran und hoffe, dass das klappt.
Herzliche Grüße
A.Brückner
Hallo Frau Brückner,
ich heiße Katharina Wieder und würde heute gern mal einen ungewohntewn Vorstoß wagen. Tatsächlich haben wir uns in der Schule und in Ihrem Laden bereits mehrfach getroffen, zuletzt mit meinen beiden Kindern, aber dass ist bestimmt auch schon 1 Jahr her. Ich habe im Internet gelesen, dass Sie das Thema Kinderrechte als Bildungsangebot anbieten. Da mein Berti bei den Sternsingern ist, liegt uns dieses Thema dieses Jahr besonders am Herzen insb. auch global gesehen. Ich glaube angesichts der aktuellen Brisanz des Themas “interkulturelle Verständigung in Deutschland”, dass es wunderbar und wichtig ist unsere Kindern mit dem Thema Bunt/fremd- bzw. reich/arm-sein in Kontakt zu bringen. Leider gibt es in Neiden weder farbige, noch fremdsprachliche, noch behinderte Kinder. Da ich weiß, dass Sie verschiedene, ähnliche Angebote in Ihrem Repertoire haben, habe ich einfach Alberts Kindergartenleiterin Birgit Trenkel nach Interesse bzgl. der Gestaltung eines solchen themenbezogenen Projektes an der KiTa Neiden gefragt, obwohl ich weiß, dass Ihre Zielgruppe meistens älter ist. Birgit war begeistert, so dass ich nun hoffe, dass Sie ebenfalls Gefallen an unserer Idee haben könnten. Ich wäre in diesem Zusammenhang auch gern bereit mich hier direkt finanziell zu beteiligen, also in einem abgesprochenem Rahmen natürlich. Konkret dachten wir zunächst v.a. an die Vorschulkinder. Vielleicht könnte man mit den Kindern etwas kochen oder singen? Ich würde mich sehr über eine Antwort freuen!
Wir machen wieder einen Afrika-Tag am 17. Juni 2012.
Gibt es eine Möglichkeit zu eiinem Auftritt für eine afrikanische Gruppe?
Ladenburg liegt 10 km von Heidelberg entfernt. Ist eien Gruppe vielleicht zu dieser Zeit in Deutschland?
Gruß und Dank!
Ilse Schummer